Vereinsgeschichte

Der eigentliche Gründungstag unseres Schwimmvereins ist der 21. Mai 1911, ein Tag, an dem sich sich eine Gruppe schwimmbegeisterter Männer zusammenfand, um unter dem Motto "Jeder Deutsche ein Schwimmer - jeder Schwimmer ein Retter !" in ihrer Heimatstadt Steele ein Schwimmverein zu gründen. Aus diesem Grund entstand auch die Mitgliedschaft des Vereins bei der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft). Man war fortan bis in die heutige Zeit bemüht, alle Nichtschwimmer zu Schwimmern auszubilden, um so immer einen guten Nachwuchs für den Schwimmsport zu gewinnen. Besondere Anerkennung muß hierbei für die vielen Mühen unseren Schwimmkameraden Bernhard Pleimes und Max Indenkämpen gezollt werden, die "ihre" Jüngsten vielfach zu sehr guten Sportschwimmern heranbildeten, und denen, die heute dieses Werk fortführen. Auch wurde damals erreicht, das Schwimmen in den Turnunterricht der Schulen aufzunehmen, wenn auch nur mit Schwierigkeiten. Der Verein nannte sich damals "Schwimm-Verein Steele-Ruhr 1911 e.V." und gehörte dem Gau X, Bezirk 2, im Deutschen Schwimmverband an. Einen WSV und einen Ruhrbezirk gab es damals noch nicht.

(zum Foto)
Die Namen der Gründer uns leider nicht bekannt;

jedoch sind aus den ersten Anfangsjahren des Vereins heute noch unsere ältesten - damals als Schwimmerjugend -
uns bekannten Mitglieder Max Indenkämper sowie
Ludger und Grete Vatter.  
 

Am Tag der Mobilmachung zum Ersten Weltkrieg, dem 2 August 1914, entstand das Erinnerungsfoto vor dem Haus der Steeler Badegesellschaft am Ruhrufer. Einen Ruhrdamm gab es zu dieser Zeit nicht. Nach diesem Krieg wurde, durch viele Rückschläge bedingt, der Schwimmverein zeitweilig nurnoch von drei Mitgliedern hochgehalten, deren Namen mit Mentges, Jüngst und Sichelschmidt angegeben werden.

Bald aber war die Mitgliederzahl wieder auf 60 angestiegen, und man bemühte sich, nachdem der Schwimmverein in der alten Steeler Badegesellschaft an der Ruhrbrücke seine Übungsabende und Schwimmfeste abgehalten hatte, um eine eigene Schwimmanlage. Nach Absage durch die Stadt und durch die Essener und Gelsenkirchener Wasserwerke ein solche Anlage in dem stromfreien Spiek gegenüber dem heutigen Vereinsgelände zu errichten, wurde etwa 100m weiter ruhraufwärts die erste vereinseigene Badeanstalt in mühsamer Eigenarbeit gebaut.

Im Jahre 1923 konnte wegen Besetzung des Geländes an der Ruhr durch die Franzosenüberhaupt nicht geschwommen werden. Erst 1924 wurde es dann endlich wahr : Die bereits begonnene Badeanstalt wurde als kleine Schwimm- und Badeanstalt mit Holzschwimmbecken in der Ruhr und Umkleidezellen als erstes komplettes Vereinsbad geschaffen.


Durch eine erschwerte, aber stets zielstrebige Vereinsführung und vor allem durch gute schwimmerische Leistungen wurde der Verein im Laufe der Jahre in Steele und Umgebung und über die Grenzen Essens hinaus bekannt.

Als im Jahre 1931 dann mit dem Bau des heutigen Vereinsheims auf dem Gelände an der Ruhr begonnen wurde, stieg die Mitgliederzahl sprunghaft an. 256 Erwachsene und 79 Jugendliche. Das war auch der Anlaß, den Mitgliedern eine Stätte der Begegnung zu geben. Hierbei sind besonders die uns noch bekannten Schwimmkameraden Bernhard Pleimes und Hermann Schote zu erwähnen.


(zum Foto) Essen-Steele im Jahr 1931 Beginn mit den Bauarbeiten für unser Vereinsheim.
 

1931 ist auch das Jahr, in dem die Kanuabteilung des Schwimmvereins gegründet wurde, die jahrzehnte -- nach einer Satzungsänderung im Jahre 1951 -- als Leistungsträger im Kanu-Renn- und Wandersport großes Ansehen hatte. So wurden durch unsere Wanderfahrer viele goldene Wanderfahrer-Nadeln und durch die Kanu-Rennsportler ganz viele Pokale und etliche westdeutsche und deutsche Meisterschaften mit nach Essen-Steele gebracht, ganz besonders aber im Jahre 1982 aus Köln; 5* Gold; 2*Silber; 3*Bronze.

Das 25jährige Vereinsjubiläum wurde 1936 unter dem Vereinsführer Wilhelm Liebe begangen, während das 40jährige und das 50jährige Bestehen unter den damaligen 1. Vorsitzenden Alfred Schirrmacher und Bernard Rexing gefeiert wurden.

Auch im Verlauf des Zweiten Weltkrieges erlitt der Verein viele Rückschläge. Jedoch ruhte die Vereinsarbeit während des Krieges nicht. Durch den engagierten Einsatz unseres damaligen 1. Vorsitzenden Alfred Schirrmacher und seiner Vorstandsmannschaft wurde im Jahre 1945 nach Abhaltung einiger Vorstandssitzungen im Freien auf der Vereinswiese, das Vereinsheim mit großen Schwierigkeiten von der Besetzung der Engländer geräumt und so den Mitgliedern ihre Vereinsstätte wiedergegeben. Man durfte zeitweise nur die obere Terrasse und den Bootsraum betreten oder benutzen. Die oberen Räumlichkeiten waren noch zu Wohnzwecken umgestaltet worden, so das der Verein nur mit Mühe wieder Herr im eigenen Hause werden konnte.

Unsere schöne Badeanstalt war nach dem Krieg restlos vernichtet. Die ersten Heimkehrer ließen es sich jedoch 1945 nicht nehmen, unserem schönen Schwimmsport wieder eine Grundlage zu verschaffen. Auf der anderen Seite der Ruhr lag ein angeschwemmter Ponton auf der Wiese, der mit viel Mühe ins Wasser geschoben wurde. Er wurde auf unserer Ruhrseite als erste Startbrücke genutzt, für die wohl primitive, aber immerhin die einzige Schwimmgelegenheit in Steele. Die durch ein Abschwemm- und Wendebalken abgegrenzte 25m-Bahn genügte natürlich nur in den ersten Monaten unseren Ansprüchen. 1946 wurde dann die Schwimmanlage mit zwei Schwimmbrücken zu einer ordentlichen 25m-Bahn ausgebaut, die einige Zeit später auf 50m erweitert wurde. Auch ein Sprungbrett wurde am abgegrenzten Schwimmbecken errichtet. Dieses Bad diente uns mit Auf- und Abbau im Frühjahr und Herbst bis 1953 als Schwimm- und Übungsstätte. In diesen Jahren wurden hier zahlreiche Wettkämpfe und Wasserballspiele ausgetragen. Steele entwickelte sich zu einer Hochburg des Schwimmens, woran auch unser Schwimmvereinsnachbar; der SV Horst 1919, oftmals beteiligt war. Mit diesem Verein bilden wir ja nun schon viele Jahre eine Startgemeinschaft. Nicht selten war es, daß wir in unserem Bad an der Ruhr 1000 und mehr Zuschauer bei unseren Wettkämpfen hatten. Auch wurden in dieser Zeit viele Stadt- Bezirks- und westdeutsche Meisterschaften nach Steele geholt. Zahlenmäßig wurden wir der größte Verein in Essen und hatten ca. 1200 Mitglieder. Auch unsere neue Kanuabteilung machte langsam von sich reden. Einige schöne Erfolge reihten sich ein.

Essen-Steele im Jahr 1931 Beginn mit den Bauarbeiten für unser Vereinsheim.
 
Obwohl auch in diesen Zeiten viele Meisterschaften nach Steele geholt wurden, erlebte der Schwimmverein nach dem Bau des Hauptbades 1958 und den Schwimmhallen in Kray/Steele und in der Oststadt leistungs- und zahlenmäßig einen weitern Aufschwung. Namhafte Schwimmtrainer Wolfgang Kremer, Hans-Joachim Küppers, Jürgen Schiller usw.

Unter einer stets zielstrebigen Vereinsführung ist es auch gelungen, nicht nur den Leistungssport (Aufstieg der Schwimmer in die Landesliga), sondern auch den Breitensport (Gymnastikgruppe, Wassergymnastik, Seniorenschwimmen uvm. ) und die Jugendarbeit (Freizeiten, Reisen, Feten) in den Vordergrung zu stellen.

In- und ausländische Freundschaften wurden durch viele Klubkämpfe in Frankreich, Belgien, Holland geknüpft und reich bis in die heutige Zeit.

(Foto) 1950 ! Die Herrenmannschaft beim Baldeneyseefest mit dem damaligen technischen Leiter Max Indenkämpen





(Foto) Baldeneyseestaffel am 20.08.1950. Die erfolgreiche Damenmannschaft mit ihrem Trainer Nando Burchard. zu dessen Gedenken jährlich das Nando-Burchard-Gedenkschwimmen stattfindet





Verfasser dieser Dokumentation: Dieter Oberhagemann (Verstorben).

Wie in jeder Geschichte erlebte der Schwimmverein 1911 Höhen und Tiefen. Aufwärts ging es bis Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, nach dem Bau des Hauptbades 1958 und der Schwimmhallen in Kray/Steele und Oststadt. Die Sportler aus Steele holten viele Meisterschaften, sammelten Erfolge. Namhafte Trainer sorgten am Beckenrand und  am Ruhrufer für Titel im und auf dem Wasser. Aber auch der Breitensport (Gymnastikgruppe, Wassergymnastik, Seniorenschwimmen, usw.) und die Jugendarbeit (Freizeiten, Reisen, Feten) kamen nicht zu kurz. 
 

Schwimmabteilung

An dieser Stelle zunächst ein Blick auf die Schwimmabteilung bis zum Jubiläumsjahr. Anfang er 70er Jahre der absolute Tiefpunkt. Bei den Stadtmeisterschaften startete nur ein Schwimmer aus Steele. In den letzten Jahren bis 2011 waren es über 90 Aktive, die die Richtzeiten auf Stadtebene erreichten.  Es musste als etwas geschehen, personell. Neue Verantwortliche als Technische Leiter sorgten für den Umschwung. 1972 bis 1983 war es Werner Jerneizig, es folgten 1983 – 2002 Karl-Heinz Konrad, 2002 – 2008 Andreas Siepmann, 2008 – 2009 Norbert Schilke und ab 2009 Ronny Freyenberg. Und mit Werner Michalik als sportlicher Leiter, der von 1977 bis heute dieses Amt bekleidet, kam Kontinuität in die Schwimmabteilung.

Erster Höhepunkt war der Aufstieg der Männermannschaft in die Landesliga, es folgte der 5. Platz mit der A-Jugend bei den „Westdeutschen“. Gemeinsam mit dem Schwimmverein Horst 19 bildeten der SV Steele 11 eine Startgemeinschaft. 1977 wurde das Schwimmzentrum in Rüttenscheid eröffnet, 1987 entstand die Startgemeinschaft Essen.

(Foto) Seniorenschwimmer des Vereins sorgten in den 80er Jahren für zahlreiche Erfolge bei den Stadt-, Bezirks- und Westdeutschen Meisterschaften.

Seit 1984 bis heute  leitet erstmals in der Geschichte des SV Steele 11 eine Frau den Verein: Hannelore Rottmann. Mit viel Geschick lenkt sie seitdem das Vereinsschiff. Rückblickend meint sie: „Es waren stürmische Zeiten. Aber ich hatte viele Helfer an meiner Seite. Ohne sie stände der Verein heute nicht so gut da. Dafür will ich mich einfach mal bedanken“.


Die sportlichen Erfolge ließen nicht lang auf sich warten. 1989 gehörten Britta Bößing, Michael Korth und Christian Seel  zur D-Jugend-Mannschaft, die als SG Essen deutscher Meister wurden.  Und Thomas Czychon wurde Meister in der C-Jugend über 4x100 Meter Rücken. Zehn Jahre später, 1998, war es Sandra Diergard, die mit der C-Jugend deutscher Meister wurde. Jasmin Peeters und Anne Rueter gehörten in den 90er Jahren zur 1. Bundesliga-Mannschaft der  SG Essen.

Besonders erfolgreich waren Schwimmer aus Steele im letzten Jahrzehnt. 1999 war Thomas Rueter Mitglied der Jugendnationalmannschaft, im Jahre 2000 wurde er Vizemeister bei der Jugend-Europameisterschaft über 4x200 Meter Freistil. 2001 Jugend-Europameister über 4x100 Meter Freistil und Vizemeister in der 4x200 Meter Freistil-Staffel und im gleichen Jahr erfuhr er eine ungewöhnliche Auszeichnung: er wurde „Jugendschwimmer“ des Schwimmverbandes NRW.

(Foto) Unser erfolgreichster Schwimmer des letzten Jahrzehnts Thomas Rueter

2005 gehörte Marc-Pascal Schlich zur D-Jugend-Mannschaft, die deutscher Meister wurde. Isabel Schwenk war 2008 und 2009 jüngstes Mitglied der ersten Bundesliga-Mannschaft, die den Titel holte.

In der jüngsten Vergangenheit waren es die Brüder Thomas und Christoph Rueter, die im Wasser für Aufsehen sorgten. 2008 gehörte Thomas zur deutschen Meisterstaffel über 4x50 Meter Freistil, 2009 sammelte er gleich mehrere Titel: über 4x100 Meter Lagen und 4x50 Meter Lagen (hier sogar mit neuem Rekord), mit der 1. Bundesligamannschaft der SG Essen, und den Titel bei den Polizeieuropameisterschaft über 200 Meter Lagen. Und im Jahre 2010 der letzte Höhepunkt, als er über 4x100 Meter Freistil, 4x100 Meter Lagen und 4x50Meter Lagen deutscher Meister wurde. Bruder Christoph gehörte 2010 ebenfalls zur 4x100 Meter Freistil-Meisterstaffel

(Foto)
Die erfolgreiche Staffel

vom Nando-Burchard-Schwimmfest
im Januar 2011 mit den Schwimmern/innen
Isabel Schwenk
Jonathan Tumczak
Christoph Rueter
Marvin Rohweder
Karolin Schwenk



Kanuabteilung

Die Kanuabteilung kann ebenfalls auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. In den 50er Jahren waren es zunächst u .a. die Wanderfahrer Karl Nolte, Hennes Heinz, Hans Lörx, Günter Winkes, Friedhelm Gundlach und Norbert Geiss, die dem SV Steele 11 in deutschen Paddlerkreisen großes Ansehen brachten. Danach sorgte Walter Schafte als Kanu-Trainer  für eine gezielte Jugendarbeit mit schnellen Erfolgen bei Stadt- und Bezirksmeisterschaften.

(Foto) Bootstaufen waren auf dem Vereinsgelände
immer ein großer Augenblick: Hier wurden im Jahre 1969 gleich sieben neue Kajaksder Rennmannschaft übergeben. 

Danach übernahm Manfred Urbantat das Trainer-Amt. Bei den deutschen Meisterschaften 1965 auf dem Baldeneysee wurden R. Gebhart, E. Grahmann, H. Schmeller, K. Bongartz Vizemeister im Vierer L K 2.  Auf den Erfolgend von Herman Driessen, dem Verbandsjugendwart, bauten Heino Terporten 1970 und Klaus Bongartz von 1971 bis 1985 zusammen mit Max Mutschmann und Ralf Gierig  eine tolle Rennmannschaft auf.  Bei den deutschen Meisterschaften in Köln im Jahre 1982 gab es fünfmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.

Absoluter Höhepunkt in der Vereinsgeschichte der Steeler Kanuten war der Erfolg von Sandra Skrzipale und Petra Wolfrum, die 1989 in Kanada Jugendweltmeister im K 2 und Vizeweltmeister im K 4 wurden. Bis Ende der 90er Jahre trainierte Thomas Kniffti die kleiner werdende Rennmannschaft.

Danach wurde es ruhiger um die Kanuten des SV Steele 11, ganz ruhig. Die „Rennfahrer“ hatten am Baldeneysee bessere Bedingungen gefunden, beim SV Steele 11 waren wieder die Zeiten der Anfangsjahre angebrochen. Die Wanderfahrer bestimmten das Bild. In der ersten Etage des Vereinsheims lagern die Boote, bei schönem Wetter paddeln etliche Mitglieder den Fluss auf- oder abwärts, ohne Leistungsdruck.

Einer von ihnen, Elmar Grove, erinnert  sich: Seit einigen Jahren befahren Paddler des Vereins im In- und Ausland zahlreiche Gewässer. Dabei legten sie zwischen 6000 und 12000 Kilometer zurück. Beliebt war dabei die alljährliche Vereinsfahrt auf Fulda, Werra, Weser, für besonders sportliche Kanuten der „Weser-Marathon“ von Hannoversch-Münden bis Hameln, immerhin 135 Kilometer an einem Tag. Und wer in seinem Paddlerleben 40000 Kilometer zurückgelegt hatte, bekam als Krönung das „Globus-Abzeichen“ verliehen. Das haben immerhin etliche Mitglieder des SV Steele 11 im Wasserwandern erhalten.

Mit Dirk Staats ist im Jubiläumsjahr 2011 wieder ein eigener Abteilungsleiter der Kanuten gewählt worden. Er will wieder „Leben“ in die Abteilung bringen. Zum Neuanfang meinte er: „Wir  haben ein tolles Vereinsheim, wir haben das beste Paddelrevier vor der Haustür, um das uns viele auswärtige Paddler beneiden, wir sind eine nette Gemeinschaft – es wird wieder aufwärts gehen.“ 


Radsportabteilung

Im Jahre 1983 wurde auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Radsportabteilung angegliedert, die sich aus ehemaligen Kanu-Rennsportlern gebildet hatte. Erster Abteilungsleiter war Wolfgang Kluth, dem Gerd Koßmann 1985 folgte. Die Ausrichtung wurde leistungsorientierter, bei Radtouristikfahrten stellte der SV Steele 11 nicht selten die größte Mannschaft. Selbst rund um den Bodensee ging es per Rad. Zwei Jahre später, 1987, organisierte der Verein selbst eine Radtouristikfahrt, weitere 16 Veranstaltungen sollten im Laufe der Jahre folgen. 
   
(Foto) Das waren im Jahre 1983 die Anfänge der Radsportabteilung
– überzeugend.

1991 übernahm Ralf Gierig die Leitung der Abteilung, immerhin 17 Jahre blieb er an der Spitze, ehe 2008 Rainer Schleifenbaum folgte. Mit ihm begann Mitte der 90er Jahre eine neue Ära in der Radabteilung. Er „entdeckte“ das Mountainbike für die Steeler Radler.  Und das lockte viele Jugendliche in den Verein. Das Rennrad verabschiedete sich 1998 mit einer Radtouristikfahrt auf dem Vereinsgelände. Die Zukunft gehörte dem Mountainbike.  Die erste „Country Tourenfahrt“ (CTF) mit dem Titel „1. Ruhrpott Mounty Tour“ wurde 1999  mit großem Erfolg durchgeführt. Das MTB-Rennteam wuchs, die ersten Erfolge stellten sich ein: Zweiter Platz bei der Bezirksmeisterschaft, erster Platz beim Einzelzeitfahren auf der Straße.

(Foto) Im Jahre 2000
präsentieren sich die Radsportler
auf der Treppe des Vereinsheims.
 

In den folgenden Jahren immer mehr Aktivitäten, zahlreiche Titel. Zum Beispiel die Highlights des Jahres 2001: Mitglieder des SV Steele überqueren auf dem Fahrrad die Alpen, Infostand auf der größten Jugendmesse YOU, Absicherung der 1. Essener Skate-Night, Nathalie Frömgen gewinnt die Gesamtwertung des NRW-Cups, Hansjörg Zwiehoff gewinnt den Eifel-Mosel-Cup. Oder das Jahr 2004: Bei der CTF starten fast 500 Teilnehmer (Rekord), die „Ruhrpottbiker“ holen zwei Landestitel.  2005 stehen Rennsportler des SV Steele über 100 Mal auf dem Siegertreppchen, davon 32mal ganz oben.

Ein Jahr später, 2005, werden Sebastian Wurster, Clemens Zörner und Cora Paulukat in der UCI-Weltrangliste geführt. Hendrik Utztat, Leonie Back und Vivien Krokowski werden in den Landeskader berufen. Unter der Federführung der Radsportabteilung entsteht an der Wolfskuhle eine MTB-Trainingsstrecke. Sportliche Erfolge im Jahr 2006: 45 Siege, 4 Landesmeistertitel, 3 Gesamtsiege im NRW-Cup und einen vierten Platz bei der deutschen 4X-Meisterschaft.

Im Jahr 2008 feiern die Radsportler ihr 25jähriges Bestehen bis tief in die Nacht.  Die Zahl der Landeskaderfahrer erhöht sich ständig, wieder mehrere Landesmeistertitel und NRW-Cup-Titel gehen  an die Jugendlichen aus Steele. Und immer wieder Titel, Erfolge. 2009 mehr als 50 Siege, rund 100 Podiumsplätze. Hansjörg Zwiehoff wird Vorsitzender des Bezirks Rechter Niederrhein. Im abgelaufenen Jahr 2010 wieder Bestmarken. Bei der CTF starten über 1200 MTB-Fans und machen damit die Veranstaltung zur größten dieser Art in Deutschland. Durch einen vierten Platz bei der deutschen Meisterschaft wird Ben Zwiehoff in die Jugendnationalmannschaft berufen, Lea Schleifenbaum startet erstmals im deutschen Nationaltrikot bei der 4X-Europameisterschaft. „Nebenbei“ gewinnt sie abermals den Mitteldeutschen 4X-Cup, obwohl sie zwischenzeitlich wegen eines Schlüsselbeinbruchs pausieren musste.


Verfasser der Ergänzung: Jürgen Budach

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